Sonntag, 9. Januar 2011

Kiffer und High Tension

Dieser Blog soll unterhalten. Ich vermute, die letzten zwei, drei Beiträge waren für viele nicht interessant; es waren ja praktisch nur Tagebucheinträge. Dieses Mal möchte ich wieder etwas interessanteres erzählen. Gestern sah ich drei Filme: Ey Mann, wo is' mein Auto?, Jay and Silent Bob Strike Back und High Tension. Und jetzt im Moment schaue ich mir - mal wieder - 28 Day later an...
Let's beginn with Ey Dude, where's my car?
Im Film geht es um zwei völlig bescheuerte Kiffer, Jesse und Chester, die nach einer durchzechten Nacht aufwachen, nur um festzustellen, dass sie sich an nichts erinnern. Zu allem Übel rufen auch noch die Zwillinge an, um Jesse und Chester darauf aufmerkssam zu machen, dass diese ihren Jahrestag vergessen haben. Zum Glück haben die Vollpflöcke ja die supercoolen Geschenke schon im Vorraus gekauft und im Auto gelagert. Doch wo ist das Auto? Auf der Suche nach dem Auto eröffnen sich immer mehr Rätsel: Woher hatten die beiden einen Koffer voller Geld? Wer sind die supergeilen Schnecken? Was ist der Kontinuum-Transfunktionator?
Auf jeden Fall ist der Film lustig, unterhaltend und für jeden Marihuana-Sympathisanten ein Muss, auch wenn der Film am Schluss etwas extrem ins Absurde abdriftet.

Jay and Silent Bob strike back
Jay und Silent Bob haben ein Problem: Hollywood dreht einen Film über sie und will ihnen nicht einmal etwas zahlen. Zudem lassen sich die Menschen im Internet über die beiden auf beleidigende Art und Weise aus. Also müssen Jay und Silent Bob verhindern, dass der Film gedreht wird. Dabei bekommen sie unterstützung von Tierschützern, Juwelendiebinnen und einem Affen. Besser kann es gar nicht mehr werden.
Auch dieser Film ist lustig und unterhaltsam. Ein Pluspunkt ist, dass er nicht ein so absurdes Ende hat, wie Ey Mann... Auch er ist für Kiffer genial und jeder sollte ihn wenigstens einmal gesehen haben. Für mich ist Ey Mann aber trotzdem der bessere der beiden.

High Tension
Zwei Freundinnen, Alex und Marie, fahren zu den Eltern ersterer um einige Tage auf dem Land zu verbringen. Alles scheint ruhig, bis in der Nacht ein seltsamer Killer auftaucht, der die gesamte Familie, inklusive Hund und kleinem Bruder, auf grausamste Art und Weise tötet. Nur Alex wird verschont und Marie setzt alles daran ihre - im wahrsten Sinne des Wortes - geliebte Freundin zu retten.
Hervorzuheben bei diesem Film ist klar die Atmosphäre. Die Hintergrundmusik besteht praktisch nur aus Geräuschen und Gequietsche. Gesprochen wird, ausser zu beginn, fast nicht - stattdessen hört man nur noch Gekreische und Angstschreie, etc., der Opfer bzw. des Mörders. Eine so bedrückende Atmosphäre habe ich bisher selten erlebt. Die Story hat gegen Ende eine überraschende Wendung, die man gut oder schlecht auffassen kann. Mir gefiel das Ende, auch wenn dadurch einige Szenen im Film unlogisch erscheinen.

Und nun noch einige Wort zu 28 Day later:
Extrem kurz gefasst, geht es um ein Virus, der ganz England befällt und die Menschheit dort langsam zu Grunde gehen lässt. Hört sich im ersten Moment sehr klischeehaft an, hat man den Film jedoch gesehen, so muss man eingestehen: Er ist alles andere als klischeehaft, sondern einfach genial. Das Apokalypse-Szenario wird glaubhaft herüber gebracht, die Atmosphäre ist auch hier beklemmend und der Film regt auch zum Nachdenken an. Was wäre, wenn wirklich eine tödliche, hoch ansteckende Krankheit in Metropolen im Westen der Welt ausbrechen würde? Könnten die Regierungen es verhindern?

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